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Willomitz

Unsere Städte R-Z

Geschichte der Stadt

Willomitz
(Vilemov)
nach dem
Sudetenland-
Wegweiser
von
Rudolf Hemmerle

Willomitz liegt in Nordböhmen Bezirk Kaaden  an der Straße Pilsen- Kaaden- Karlsbad- Eger.  Willomitz besitzt eine Eisenbahnstation. Es befindet sich auf einer Meereshöhe von 297 Metern. Im Jahre 1930 hatte Willomitz 932 Einwohner, davon 895 Deutsche.
 Die Besiedlung erfolgte in der Mitte des 13. Jahrhunderts durch Deutsche, die von den Herren von Egerburg ins Land gerufen wurden. Der Ortsname stammt vom Gründer Wilhelm von Egerburg. Ursprünglich hieß der Ort Wilhelmitz. 1437 erfolgte die Gewährung des Heimfallrechtes. 1522 fiel der Ort an die Herren von Duppau. 1584 erhielt Willomitz die Erlaubnis zur Bildung von Zünften. 1586 verlieh ihm Kaiser Rudolf II. sein Wappen: Eine silberne Stadtmauer mit geöffnetem Tor und goldenem Gatter, darüber zwei silberne Türme mit roten Hauben und je fünf Fenstern, zwischen den  Türmen das Wappen der Herren von Duppau: auf rotem Feld drei Querbalken.
 Die Pfarrkirche des hl. Nikolaus wurde vor 1384 erbaut, 1612 erfolgte ein Neubau. Die Einrichtung ist frühbarock, nach dem Umbau im 18. Jh. Vom heimischen Künstler Ulrich Creutz stammen drei Heiligenfiguren (Maria, Nikolaus und Wenzel) Anfang 16. Jh., Pietà nach 1700. Die Pfarre war von 1597 bis 1625 lutherisch besetzt.
In Willomitz wurde Bergbau betrieben, Arbeitgeber waren außerdem eine Asbestfabrik, und eine Ziegelei.
Aus Willomitz stammt der Germanist und Historiker Alois Bernt (1871- 1945). Er machte sich vor allem um die Erforschung der alten deutschen Literatur in Böhmen verdient.

Friedhof, Kirche

Kriegerdenkmal

Ringplatz

Dreifaltigkeitssäule

Dorfweiher

Hl. Wenzel

 
 

Getreideernte

 
 
 
 
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