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Zu den
bedeutendsten Wallfahrten des Egerlandes zählt Maria Kulm bei Falkenau. Die Geschichte
des Heiligtums ist alt. Die erste Marienkapelle stand dort im 14. Jahrhundert. |
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Maria Kulm
liegt in Nordwestböhmen zwischen Eger und Karlsbad im Bistum Pilsen. Einst war der
Wallfahrtsort der meistbesuchte im Egerland. Das Gnadenbild ist eine Statue aus
Lindenholz, eine sitzende Muttergottes mit stehendem Jesuskind aus dem 14. Jahrhundert.
Das später gekrönte Bild wurde von einem Fleischergesellen in einer Haselnußstaude
gefunden. Es wurde schon im 14. Jahrhundert verehrt. 1383 stiftete ein Adeliger Land für
zwei Priester des Kreuzherrnordens. |
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Die
gegenwärtige Gestalt erhielt die Kirche gegen Ende des 17. Jahrhunderts unter
Barockbaumeister Christoph Dientzenhofer.1690 wurde der Grundstein zur jetzigen Kirche
gelegt, die 1701 geweiht wurde. Gnadenkapelle und Hauptkirche sind durch die Orgelgalerie
verbunden. Vor 1939 kamen jährlich bis zu 50.000 Pilger nach Maria Kulm. |