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Vertriebenen- Wallfahrt Vierzehnheiligen 2019
Gläubige am Gnadenaltar
74. Vertriebenenwallfahrt nach Vierzehnheiligen am Sonntag, 01. September 2019

Ungebrochen war die Teilnahme von zahlreichen Heimatvertriebenen, Flüchtlingen und Aussiedlern und deren Freunde zur 74. Vertriebenenwallfahrt. Die Basilika Vierzehnheiligen war wieder voll besetzt. Viele mussten stehen und erhielten keinen Sitzplatz.

Diese Vertriebenenwallfahrt zu den 14 Nothelfern hat eine lange Tradition.
Organisiert hat die Wallfahrt auch heuer wieder Monisgnore Herbert Hautmann, Gößweinstein, der Vertriebenenseelsorger der Erzdiözese Bamberg. Er stammt aus Eger (Cheb) und ist selbst Vertriebener.

Die erste Vertriebenenwallfahrt war am 29. September 1946 mit Bischof Maximilian Kaller aus dem Ermland ehemals Ostpreußen. Nach einem Pressebericht pilgerten damals über 12 000 Flüchtlinge und Heimatvertriebene in überfüllten Sonderzügen oder zu Fuß auf weiten Wegen nach Vierzehnheiligen.
Am Sonntag, 01. September 2019 war um 10.30 Uhr das Pontifikalamt mit Bischof Vlastimil Kročil, Budweis (České Budějovice) in Südböhmen. Vlastimil Kročil wurde 1961 in Brünn (Brno) geboren.
Es schloss sich um 14.00 Uhr eine feierliche Marienandacht mit einer Ansprache von Franz Kubin, Ackermann Gemeinde Bamberg an.
Gesungen wurde die „Deutsche Messe von Michael Haydn". „Hier liegt vor Deiner Majestät.“ Ein kleines Heft mit dieser Messe und beliebten Marienliedern wurde verteilt und konnte auch für 1 Euro erworben werden. Dieses Heft hat der Vertriebenenseelsorger der Erzdiözese Bamberg, Msgr. Herbert Hautmann 2016 veröffentlicht.

Manfred Kees
02.09.2o19


Fahnen und Trachten
Begrößuung durch die Franziskaner
Bischof und Priester
Msgr. Hautmann begrüßt
Trachten im Altarraum
Bischof Vlastimil Krocil, Budweis
Während der Marienandacht
Robert Wild, Baunach
Wallfahrerinnen stärken sich
 
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